Energieausweis

Bauherrn kennen die Pflicht bereits: Jedes neuerstellte Wohngebäude benötigt einen Energieausweis. Vorgelegt werden muss der Ausweis bei Vermietungen oder Verkäufen.

Den Energieausweis gibt es in zwei Ausführungen - als Bedarfs- oder Verbrauchsausweis.

Der Verbrauchsausweis wird auf Grundlage des tatsächlichen Energieverbrauchs der vergangenen drei Jahre erstellt. Bei der Erstellung des bedarfsorientierten Ausweises fließen dagegen alle relevante Informationen zum Dämm-, Energie- und Gebäudezustand der Immobilie mit ein. Welche Variante des Passes maßgeblich ist, richtet sich nach Größe und Baujahr des Gebäudes. Der Energieausweis gilt zehn Jahre.

Ein Bedarfsausweis ist für Ein- bis Vierfamilienhäuser erforderlich, deren Baugenehmigung vor dem 1. November 1977 erteilt wurde und die nicht nachträglich auf das Niveau der Wärmeschutz-Verordnung von 1977 saniert wurden. Bei allen anderen Gebäuden kann der Besitzer zwischen den beiden Varianten frei wählen.


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